Aktuelles
 

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Ringelgänse in der Luft

Löffler stehen im Wasser

Nonnengänse in der Luft

Zugvogeltage im Wattenmeer Besucherzentrum

Zugvögel prägen das Bild des Nationalparks. Zu den Zugzeiten im Frühjahr und Herbst gibt es kaum ein Gebiet mit einem größeren Vogelreichtum als das Wattenmeer. Allein im Niedersächsischen Wattenmeer machen jährlich über zwei Millionen Vögel Rast.

Vom 14. – 22. Oktober 2017 dreht sich an der niedersächsischen Nordseeküste alles um Zugvögel, die im Herbst zu Tausenden aus dem hohen Norden ins Wattenmeer kommen. Das Ziel der Zugvogeltage ist es, auf das faszinierende Naturphänomen des Vogelzuges aufmerksam zu machen. Das Wattenmeer Besucherzentrum bietet mit Exkursionen, Malaktionen und Vorträgen ein vielfältiges Programm zum Mitmachen und Erleben an.

Am 14.10.2017 um 13 Uhr und am 15.10.2017 um 15 Uhr nehmen wir die Teilnehmer mit auf einen interessanten Ausflug mit der "Harle Kurier". Bei dieser Schifffahrt wird ein Schaufang durchgeführt, bei dessen Auswertung die Nahrung der Zugvögel im Vordergrund steht. Die verschiedenen Strategien der Vögel zum Nahrungserwerb werden erklärt, Tipps zu deren Bestimmung gezeigt und die Tiere unter Binokularen im "schwimmenden Labor" beobachtet.

Sven Achtermann zählt zu den besten Vogelfotografen weltweit. In seinem Vortrag, der am 14.10.2017 um 15 Uhr stattfindet, präsentiert er mit phantastischen Bildern in amüsanter und leicht verständlicher Weise die Faszination Vogelzug und lüftet eines der größten Geheimnisse der Natur: Sie werden staunen!

Das diesjährige Partnerland Island liegt auf dem Ostatlantischen Zugweg und gehört damit zum "Einzugsgebiet" des Wattenmeeres: Viele Vögel, die im Wattenmeer rasten, haben dort vorher einen Zwischenstopp eingelegt oder auf der rauen Vulkaninsel gebrütet. Der Hobby-Ornithologe und –Fotograf Ingo Stein kennt Island seit 30 Jahren als Reisender und Reiseleiter. Freuen Sie sich auf einen Insider-Vortrag über Island und seine Vogelwelt mit wunderschönen Bildern am 20.10.2017 um 19 Uhr.

Entdecken Sie bei einer Tagesexkursion am 21.10.2017 ab 10.30 Uhr die besten Vogelbeobachtungsplätze in Budjadingen. Gemeinsam mit Roger Staves, dem Leiter der Bildungsarbeit und der Nationalpark-Rangerin Susanne Koschel, fahren Sie zum Langwarder Groden. Schon auf der Busfahrt dorthin gibt es viele Informationen zu den Vogelarten und Besonderheiten des Jadebusens. Nach einer Rast in der Seefelder Mühle wird abschließend der "Vogelturm" am Vareler Hafen, der eigens für die Zugvogeltage errichtet wurde, besucht.

In dem didaktisch aufgebauten Zeichenkurs vermittelt der renommierte Maler und Zeichner Claus Rabba am 22.10.2017 ab 10 Uhr, wie die Landschaftsformen von Island mit Bleistift und Zeichenkohle wirkungsvoll dargestellt und mit gezeichneten Vögeln belebt werden können.

Die Junior Ranger laden auch in diesem Jahr wieder zu gemeinsamen Vogelbeobachtungen am Deich ein. Kommen Sie doch einfach vorbei. Die Zeiten entnehmen Sie der Zugvogeltage-Homepage.

Weitere Informationen unter: www.zugvogeltage.de, Anmeldungen unter: Kontakt oder Tel. 04421-910733.


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Veranstaltung im Rahmen der 9. Zugvogeltage!
Arte-Dokumentarfilm "Zugvögel – Kundschafter in fernen Welten"

Am Donnerstag, den 19.10.2017, von 19.00 bis 20.30 Uhr ist im Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand der Arte-Dokumentarfilm "Zugvögel – Kundschafter in fernen Welten" im Rahmen der Veranstaltungen um die 9. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, die vom 14. bis zum 22.10.2017 an der Küste und auf den Inseln stattfinden, zu sehen.

Zugvögel leben gefährlich! Milliarden von Vögeln sterben jedes Jahr auf ihren Zugrouten - an Hunger, Durst, Erschöpfung oder Umweltgiften, durch die Jagd, in Windrädern oder Stromleitungen.

Warum nehmen Zugvögel dann trotzdem Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Auf welche Weise finden Nonnengänse von der Ems in die Arktis? Und woher kennt der Jungstorch den Weg nach Afrika, obwohl er noch nie dort war?

Dieser Film gibt Antworten und liefert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Hier wird der Zuschauer zum "Flugbegleiter" und erlebt eine faszinierende Reise auf Augenhöhe mit den Zugvögeln. Von Deutschland bis an die arktische Barentssee, über die Alpen, die Sahara, bis nach Tansania, alles gefilmt aus der Vogelperspektive!

Faszinierend sind die Einblicke in die mühevollen Vorbereitungen von Artenschutzprogrammen, für die Waldrapp- und Graugansküken unter menschlicher Obhut aufwachsen. Und wer hat bis dahin gewusst, dass Graugänse im Dienste der Zugvogelforschung in unserer Region, am Jadebusen, das Fliegen lernen?

Genießen Sie atemberaubende Bilder aus ungewohnter Perspektive, eingefangen mit einer Spezialkamera vom Hubschrauber aus, die diesen Film zu einem unvergesslichen Erlebnis machen!


 

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Papageientaucher

Veranstaltung im Rahmen der 9. Zugvogeltage!
Vortrag von Ingo Stein: "Island: Viel (Vogel-)Leben zwischen Vulkanen, Geysiren und Gletschern!"

Island liegt auf dem ostatlantischen Zugweg und gehört damit zu dem "Einzugsgebiet" des Wattenmeeres: Viele Vögel, die im Wattenmeer rasten, haben dort vorher einen Zwischenstopp eingelegt oder auf der rauen Vulkaninsel gebrütet.

Wie sie, verbringt Ingo Stein den Sommer auf Island und fliegt im Herbst in den Süden - diesmal kommt auch er zu uns ins Wattenmeer, um am Freitag, den 20.10.2017, um 19.00 Uhr, einen Vortrag im Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand zu halten!

Der Hobby-Ornithologe und –Fotograf kennt Island seit 30 Jahren als Reisender und als Reiseleiter, er verfügt damit über umfangreiche Kenntnisse, Einblicke und Erfahrungen. Freuen Sie sich also auf einen echten Insider-Vortrag über Island und seine Vogelwelt mit wunderschönen Bildern.

Selbstverständlich spielt dabei die Wechselbeziehung zwischen Island und dem Wattenmeer eine besondere Rolle.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Referenten über Island auszufragen, Reisetipps (nicht nur für Vogelfreunde) hat er immer parat!

Wir bitten um telefonische Anmeldung unter: 04421-910733 oder Kontakt.


 

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Brandgänse

Veranstaltung im Rahmen der 9. Zugvogeltage!
Auf zum Langwarder Groden: Mit dem Bus zu einem neuen Vogelbeobachtungsplatz in Butjadingen

Butjadingen hat viel zu bieten, z. B. den Langwarder Groden, der nach der Sommerdeichsöffnung 2014 zu einem der besten Vogelbeobachtungsplätze geworden ist.

Beobachtungsstände, ein Naturentdeckungspfad, Stege und eine Brücke auf den Vordeich, gewähren beeindruckende Einblicke in die dortige Vogelwelt.

Entdecken Sie am Samstag, den 21.10.2017, von 10.30 bis 17.30 Uhr, gemeinsam mit Roger Staves, dem Leiter der Bildungsarbeit im Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven und der Nationalpark-Rangerin Susanne Koschel, die Zugvögel in diesem abwechslungsreichen Gebiet.

Schon auf der Busfahrt dorthin gibt es viele Informationen zu den Vogelarten und zu den Besonderheiten des Jadebusens. Vor Ort gibt es dann weitere Unterstützung von Markus Säfken, einem ehrenamtlichen Nationalparkwart und dem Junior-Ranger Tristan Müller.

Anschließend wird eine Pause beim Nationalpark-Partner Seefelder Mühle eingelegt, wo man sich mit Getränken, Broten und einer heißen Suppe stärken kann.

Ein Besuch des eigens für die Zugvogeltage errichteten "Vogelturms" am Vareler Hafen rundet diese Exkursion ab.

Die Tour ist geeignet für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Der Start ist am Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand. Sollten Sie ein eigenes Fernglas besitzen, dann bringen Sie es bitte mit und denken Sie auch an wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk.

Wir bitten um telefonische Anmeldung bis zum 19.10.2017 unter: 04421-910733 oder Kontakt.


Autorenlesung mit Christiane Franke

  Autorin Christiane Franke

Der Freundeskreis Wattenmeerhaus lädt für Freitag, den 27. Oktober 2017 zu einer abendlichen Lesung mit Christiane Franke in das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven, Südstrand 110 B ein.

Die Wilhelmshavener Krimi-Autorin ist in der Küstenregion bekannt für ihre immer neuen, mit Vergnügen und Spannung zu lesenden Romane und Kurzkrimis. Sie zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass sie in vertrauten Orten und Landschaften unserer Küste spielen, in bekannten Städten und Stadtteilen, auf Inseln, am Strand, im Watt, und dadurch immer wieder unerwartete und überraschende Wiedererkennungseffekte bereithalten.

Passend zum Ambiente der Ausstellung des Wattenmeer Besucherzentrums wird Christiane Franke aus ihrem Fall Nr. 9 "Mord im Küstenwind" lesen: Ein Mehrparteienhaus in Wilhelmshaven, in dem ein Psychiater verbrennt, auf Wangerooge wird der Inselarzt tot auf dem Friedhof gefunden, ein erstochener Pneumologe in einem Strandkorb auf Norderney.

Diese Fallkonstellationen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, versprechen einen spannenden und kurzweiligen Abend.

Beginn ist um 19.00 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 8,- Euro, inbegriffen ist ein Getränk.

Informationen und Anmeldung bitte unter Tel.: 04421-910733 oder Kontakt.


Wasser verbindet

  Bild der Malklasse von Bernd Nöhre

- das ist das Motto der Malklasse des bekannten Wilhelmshavener Künstlers Bernd Nöhre, die auf Einladung des "Freundeskreis des Wattenmeerhaus" e.V. in diesem Jahr erstmals ihre Arbeiten in der Sonderausstellungsfläche des Wattenmeer Besucherzentrums am Südstrand ausstellt.

Hintergrund der Ausstellung ist der Gedanke, verschiedenen Wilhelmshavener Malschulen einmal die Möglichkeiten zu geben, die Atelierräume zu verlassen und die Arbeiten der Schüler*innen einer Öffentlichkeit vorzustellen.

Wasser, Watt, Wolken, Schiffe oder einfach nur Himmel, der Palette maritimer Themen sind in der Ausstellung keinerlei Grenzen gesetzt.

Bernd Nöhre versteht seine wichtigste Aufgabe als Mallehrer darin, die Kreativität und Phantasie seiner Malschüler*innen immer wieder neu anzuregen und begleitend zu unterstützen. Herausgekommen sind teils großformatige Arbeiten, die in Bildaufbau, Farbauftrag und Pinselführung nicht nur eine beeindruckende Sicherheit und Souveränität erkennen lassen, sondern auch die künstlerische Freiheit aufgreifen, sich stärker von der naturalistischen Wiedergabe des Motivs zu lösen.

Bernd Nöhre, für seine expressiven Wattenbilder seit langem weit über die Region hinaus bekannt, ist mit eigenen Bildern zu dem Thema in der Ausstellung vertreten.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 15.10.2017 um 11.30 Uhr eröffnet und kann bis zum 3.12.2017 besichtigt werden.


Walburg Dittrich: "Beflügelt – Zugvögel zwischen Himmel und Watt"

 

Brachvogel

Zwei Brandgänse im Schlick

Graugänse

Wenn in diesen Wochen wieder große Gänseschwärme am Himmel zu hören und zu sehen sind, beginnt die alljährliche Zugvogelzeit.

Es ist inzwischen zur guten Tradition geworden, dass zum Programm der Zugvogeltage auch eine Kunstausstellung zu dem Thema im Wattenmeer Besucherzentrum gezeigt wird.

In diesem Jahr präsentiert erstmals die Künstlerin und Journalistin Walburg Dittrich in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) mit Blick auf die Weite des Jadebusens ihre Arbeiten. Ihre Motive bewegen sich so zwischen Himmel und Erde, Watt, Wasser und Salzwiesen.

"Kunst ist meine große Leidenschaft, mein Tor zur Welt", beschreibt die Künstlerin ihre Lust am Malen, die ihr nicht nur in die Wiege gelegt wurde, sondern auch früh im Elternhaus eine entsprechende Unterstützung fand.

Der von ihr gezielt gewählte Ausstellungstitel "Beflügelt" drückt mehr als ihre künstlerische Inspiration bei der Suche von geeigneten Bildmotiven aus. Er steht parallel auch für ihre Naturverbundenheit und Unabhängigkeit, die sich in der, wenn auch nur vermeintlichen, Freiheit des Flügelschlags der Zugvögel einen Ausdruck sucht.

So gesehen ist die malerische Wiedergabe von Vögeln im Malakt für Walburg Dittrich immer auch ein Ringen um die eigene individuelle Erfahrung von Freiheit.

Ihre erfolgreiche Ausbildung zur Porzellanmalerin an der berühmten Meißner Manufaktur, zieht sich wie roter Faden durch ihre Kunstmalerei. Dort entwickelt sie ihr besonderes Können, eine Schönheit aus dem perfekten Detail heraus, authentisch wirken zu lassen.

Ihr gelingt es, eine genau wiedergegebene Natur mit der künstlerischen Freiheit so atmosphärisch zu verdichten, dass der Betrachter das Atmen des Bildes verspürt. Ein Atmen, das die feinen Pinselstriche im Farbauftrag fast zärtlich das Gefieder der Graugänse oder anderer Vögel streicheln lässt.

Es ist hier mehr, als nur der Natur ins Auge zu schauen. Es ist Naturliebe, die von Ruhe, Zeit und Sensibilität getragen wird. Und es ist ihre besondere Gabe, im ebenso richtigen Moment den letzten Pinselstrich zu setzen, das Bild einfach gut sein zu lassen. Das Bild ist fertig. Es ruht in sich.

Wallburg Dittrichs großes künstlerisches wie menschliches Vorbild ist die Naturmalerin, Kupferstecherin und Entomologin Maria Sybilla Merian (1647-1717).

Ihr in der naturgetreuen Wiedergabe angelehnt, sind Dittrich’s feine Vogelzeichnungen auf Grußkarten, mit denen sie zwischen 2010 und 2014 in Wilhelmshaven und der Region erstmals als Vogelmalerin bekannt wurde.

Die Ausstellung wird vom 17. September bis 29. Oktober 2017 gezeigt.


Vorträge von Wilhelmshavener Einrichtungen im Jahr 2017/2018

Zum 10. Mal haben Wilhelmshavener Einrichtungen, darunter auch das Wattenmeer Besucherzentrum, einen gemeinsamen Vortragsflyer erstellt. Interessierte können sich aus den angebotenen 53 Veranstaltungen ihre Favoriten von September 2017 bis April 2018 zusammenstellen.

Das Wattenmeer Besucherzentrum bietet in diesem Zeitraum 8 Vorträge an, zwei finden im Rahmen der 9. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer statt, zwei in Kooperation mit Senckenberg am Meer.

Der erste Vortrag startet am 28.09.2017 um 19.00 Uhr. Dr. Jens Graul wird im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung einen besonderen Vortrag über "Die wundersame Biologie - von Nasobem und Steinlaus zu den Kommunalen Wesen" halten.

Am 14.10.2017 um 15.00 Uhr berichtet einer der weltweit besten Vogelfotografen, Sven Achtermann, über die Faszination Vogelzug.

Ingo Stein, Hobby-Ornithologe und Fotograf, gibt am 20.10.2017 um 19.00 Uhr Einblicke und Erfahrungen über seine langjährigen Reisen nach Island.

Anlässlich des 200jährigen Jubiläums von Senckenberg zeigt Senckenberg am Meer die Fotoausstellung "Schönheit im Verborgenen – Mikrokosmos Ozean" in der Dachgalerie des Besucherzentrums. Begleitend dazu halten Wissenschaftler Vorträge: Am 21.11.2017 um 19.00 Uhr nimmt Dr. Gritta Veit-Köhler die Besucher mit auf eine Reise in die mikroskopische Welt zwischen der Arktis und Antarktis.

Am 28.11.2017 um 19.00 Uhr wird Dr. Kai Horst George Einblicke in die Tierwelt der faszinierenden Tiefsee und in die Arbeit der Biologen geben.

"Heiße Quellen am Meeresgrund und ihr Einfluss auf das Leben im Ozean" stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Dr. Andrea Koschinsky von der Jacobs University Bremen. Die Fahrtenleiterin des Forschungsschiffes Sonne gibt am 23.01.2018 um 19.00 Uhr Einblicke in eine Forschungsexpedition im Südwest-Pazifik.

"Kleine Welt ganz groß – Unterwasserfotografie weltweit" heißt es am 8.03.2018. Ralf Schmidt, Unterwasserfotograf aus Sande zeigt ab 19.00 Uhr Fotos aus der Nordsee, dem Banter See, aus dem Roten Meer und dem Pazifik.

Auf eine Klimaexpedition der besonderen Art werden die Besucher am 12.04.2018 um 19.00 Uhr von Dipl. Biologe Holger Voigt (GEOSCOPIA aus Bochum) mitgenommen. Anhand von einer Live-Satellitenübertragung werden anschaulich die Veränderungen auf der Erdoberfläche wie schmelzende Gletscher und gerodete Regenwälder erläutert.

Das komplette Vortragsprogramm kann auch als PDF-Datei hier heruntergeladen werden.



Neue Meeressäugerausstellung

 

Neue Walausstellung

Neue Walausstellung

In wundervoller Tiefseeatmosphäre begibt sich der Besucher in eine fast unbekannte Welt. Vom heimischen Schweinswal, der bis in den Jadebusen kommt, geht die Reise bis zu den Giganten der Meere.

Einstieg in die faszinierende Welt der Wale ist der vor Baltrum gestrandete Pottwal. Im 14 m langen Skelett hängen, und das ist weltweit einzigartig, die von Gunther von Hagens plastinierten Organe wie Herz und Lunge.

An interaktiven Stationen werden die großen und kleinen Besucher zum ausprobieren, hören, sehen und interagieren aufgefordert. So können sie alles über die Lebensweise und die Biologie des Pottwals, aber auch über den Walfang und die moderne Walforschung erfahren.

Sie begleiten einen Pottwal im Tauchboot, lauschen der Sprache der Wale und dem Unterwasserlärm und können in einem Spiel versuchen, einen Wal sicher zu den Azoren zu bringen. Spannend sind auch die Berichte der Zeitzeugen von der Strandung und Bergung des Pottwals.

Sehr schön ist der neue Zugang in die Meeressäugerausstellung über eine Brücke direkt vom Südstrand aus. Die Besucher erreichen den ersten Stock des Gebäudes, wo sie von der riesigen Schwanzflosse des abtauchen Pottwals förmlich in die geheimnisvollen Tiefen gezogen wird.

Ausprobieren, anfassen und staunen, nach Herzenslust können Klein und Groß in dem nach neunmonatiger Bauzeit neueröffneten Wattenmeer Besucherzentrum sich die faszinierende Welt des Weltnaturerbes Wattenmeer erschließen.

Nach dem Ausstellungsbesuch lädt die neue Cafeteria zum Verweilen mit Blick auf den Pottwal ein.

 

 

 

 


Nationalparkzentrum "Das Wattenmeerhaus" in Wilhelmshaven ist jetzt
"UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum"

Mit der Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO im Jahr 2009 ist dem Land Niedersachsen eine besondere Verantwortung für dieses Welterbe übertragen worden. In Cuxhaven und Wilhelmshaven sind daher nun die ersten Weltnaturerbe-Besucherzentren entstanden.

Die UNESCO legt mit der Auszeichnung als Weltnaturerbe nicht nur Wert auf den Erhalt des Wattenmeeres als einzigartiger Naturraum, sondern auch auf die Aufklärung über die Schutzwerte der Welterbestätte. "Anders als bei vielen anderen Schutzgebieten gibt es am Wattenmeer keinen zentralen Eingang, an dem die Besucher empfangen und informiert werden können. Den Besuchern des Weltnaturerbes sollen daher nun zwei Anlaufstellen geboten werden", sagte Minister Sander. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz hat beschlossen, dass die Nationalparkzentren in Wilhelmshaven und Cuxhaven zu Welterbezentren erweitert werden. Sie dürfen sich künftig "UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum" nennen.

Insgesamt hatten sich elf Informationseinrichtungen am niedersächsischen Wattenmeer um den Status eines Welterbezentrums beworben.

Vor allem Gäste von außerhalb sollen sich in den beiden neuen Besucherzentren über die weltweite Einzigartigkeit sowie die Unversehrtheit des Wattenmeeres informieren können. Alle Informationen werden daher in mindestens zwei Sprachen zur Verfügung gestellt. Außerdem werden in den Informationszentren auch Weltnaturerbestätten auf anderen Kontinenten vorgestellt.

Das Informationszentrum in Wilhelmshaven wurde - nach einem Totalumbau - feierlich vom Minister eröffnet.


Zeichentrickfilm: Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis

Wildnis? Weltnaturerbe? Mitten in Europa? Ja! Das Wattenmeer entlang der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste ist ein einzigartiges Naturgebiet. Ebenso beliebt wie bei Zugvögeln als Rastplatz ist die Küste bei Nordseetouristen als Erholungsgebiet.

Was das Wattenmeer so besonders macht, warum es als Nationalpark geschützt und als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet ist und wie man es erleben kann, ohne die Natur zu stören, erläutert der neue Zeichentrickfilm "Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis". In gut 4 Minuten und vielen bunten Bildern skizziert der vom WWF im Rahmen des PROWAD Projektes herausgegebene und mit Mitteln des European Regional Development Funds sowie der Bingo Umweltlotterie geförderte Film auf humorvolle Weise Wissenswertes über den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer.


Weltnaturerbe Wattenmeer

Willkommen im Weltnaturerbe Wattenmeer

Die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, hat das Wattenmeer Ende Juni 2009 in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit steht das Wattenmeer auf einer Stufe mit anderen weltberühmten Naturwundern wie dem Grand Canyon in den USA und dem Great Barrier Reef in Australien, die ebenfalls zum Weltnaturerbe gehören.

Um auf die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO zu kommen, muss ein Gebiet sehr besonders sein. Es muss einzigartige Naturwerte besitzen, intakt und durch gute Schutzmassnahmen gesichert sein. Das Wattenmeer hat sich sogar in drei Gesichtspunkten als weltweit einzigartig erwiesen, was seine außergewöhnliche Natur betrifft!

Watt-Landschaften: jung und ursprünglich
Das Wattenmeergebiet ist noch jung. Es ist nach der letzten Eiszeit vor rund 7.000 Jahren entstanden, aber auch heute noch werden Sandplaten und Dünen in vergleichsweise raschem Tempo gebildet und wieder abgebaut. Die Dynamik des Gebietes ist einzigartig. Hier findet man noch Landschaften in allen Entwicklungsstadien. Noch heute kann man mit eigenen Augen sehen und miterleben, wie Landschaften in der Eiszeit entstanden sind.

Wattenmeer-Vielfalt: wunderbar dynamisch
Das Wattenmeer zeigt auf seine eigene Art und Weise, wie Natur, Pflanzen und Tiere sich immer wieder an die täglich wechselnden Bedingungen auf dem Watt anpassen. Dort, wo sich Süßwasser aus Flüssen mit salzigem Meerwasser vermischt und wo Naturkräfte wie Gezeiten, Wind und Ablagerungsprozesse von Sand und Schlick walten, findet man intelligent angepasste Pflanzen und Tiere. Die vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wattenmeers bieten Lebensraum für eine außergewöhnliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren - Lebensraum zum Brüten, Säugen, Aufwachsen, Mausern und Rasten.

Wattenmeer-Leben: einmalig abwechslungsreich
Der Reichtum an Leben im Wattenmeer ist außergewöhnlich. Man findet hier nicht nur viele dauerhafte Bewohner, sondern auch zahreiche Besucher. So nutzen jedes Jahr rund 10 bis 12 Millionen Zugvögel das Wattenmeer. Insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten, an Land und im Wasser. Eine derartige Vielzahl und Vielfalt wie im Wattenmeer findet man nirgendwo auf der Welt!

Mehr Information: Besuchen Sie die offizielle Website www.wattenmeer-weltnaturerbe.de