Aktuelles

Familienführung durch die Sonderausstellung "Mythos Monster: Nessie, Einhorn & Co. – Geheimnisvollen Fabelwesen auf der Spur"

  Riesenvogel

Am Sonntag, den 24.09.2017 von 15.00 bis ca. 16.00 Uhr bietet das Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand eine Familienführung durch die neue Sonderausstellung an.

Von jeher erzählen sich Menschen Geschichten von rätselhaften Geschöpfen: In den Tiefen der Ozeane, undurchdringlichen Urwäldern oder in fernab der Zivilisation liegenden Seen will man im Verborgenen lebende Kreaturen wie Seeungeheuer, Einhörner oder Affenmenschen gesehen haben. Doch gibt es sie wirklich?

An diesem Nachmittag können die Teilnehmer unserer Familienführung in die faszinierende Welt der verborgenen Tiere und zugleich ins Reich der Fantasie abtauchen.

Die Ausstellung zeigt in zahlreichen szenischen Dioramen lebensgroße Nachbildungen von mystischen Wesen und rätselhaften, tatsächlich existierenden Tieren. Wie konnte ein erst im 20. Jahrhundert entdeckter Meeresbewohner, wie der große Riesenmaulhai, so lange im Verborgenen existieren? Sind Bigfoot oder Einhörner nur Phantome oder gibt es für ihre Existenz eine logische, naturwissenschaftliche Erklärung? Und was ist eigentlich ein Wolpertinger?

Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen dieser Veranstaltung beantwortet.

Um Anmeldung unter der Telefonnummer: 04421-910733 oder Kontakt wird gebeten.


Nationalpark-Erlebnisfahrten zu den Seehundbänken im Jadebusen (mit Schaufischen)

  Nationalpark-Erlebnisfahrt im Jadebusen

Das Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand bietet die bei Groß und Klein beliebten Nationalpark-Erlebnisfahrten mit der "MS Harle Kurier" an.

Bei diesen Fahrten lernen die Gäste Seehunde, Fische und andere Bewohner des Weltnaturerbes Wattenmeer kennen. Sie fahren zu den Ruheplätzen der im Jadebusen heimischen Seehunde. Vom Schiff aus können die Tiere gut beobachtet werden, ohne sie zu stören.

Während der Fahrt wird ein Schleppnetz zu Wasser gelassen. In kleinen Aquarien und unter Mikroskopen, im sogenannten "schwimmenden Labor", können die Tiere des Wattenmeeres betrachtet werden, bevor sie wieder freigelassen werden.

Alle Touren werden von Mitarbeitern des Wattenmeer Besucherzentrums begleitet, die viel Interessantes und Wissenswertes über die Tierwelt des Wattenmeeres berichten.

Nachstehend die Termine für die kommenden Seehundfahrten:

  • Dienstag, den 26.09.2017 von 11.00 bis 12.30 Uhr
  • Mittwoch, den 27.09.2017 von 11.00 bis 12.30 Uhr

Wer ein eigenes Fernglas hat, sollte es bitte mitbringen.

Wir bitten um Anmeldung unter: Tel.: 04421-910733 oder Kontakt.

Treffpunkt: Helgolandkai


"Die wundersame Biologie - von Nasobem und Steinlaus zu den Kommunalen Wesen" - Vortrag von Dr. Jens Graul

 

Am Donnerstag, den 28.09.2017, um 19.00 Uhr führt Dr. Jens Graul im Wattenmeer Besucherzentrum, mit einem ironischen Augenzwinkern seine Zuhörer in die wundersame Biologie fiktiver und kommunaler Wesen ein.

Immer wieder faszinieren neu entdeckte Arten oder Un(ter)arten von Lebewesen die wissenschaftliche Welt und den interessierten Laien. Sie zu verstehen erfordert allerdings, ausgetretene Pfade zu verlassen und die Grenzen zwischen den klassischen Disziplinen z. B. der Humanbiologie und der Zoologie zu überwinden.

Das Nasobem aus dem bekannten Gedicht von Christian Morgenstern und Loriot’s Steinlaus sind populäre Beispiele für solche späten Entdeckungen, die gleichwohl rasch eine wissenschaftliche Einordnung und wohlwollende Würdigung fanden.

In dieser Tradition einer wundersamen Biologie stehen die kommunalen Wesen, deren Erforschung gerade in den letzten Jahren große Fortschritte machte. Bei näherer Betrachtung eröffnet sich hier dem interessierten Naturfreund eine faszinierende Welt hochkomplexer Lebewesen mit sehr differenzierter Physiologie und individuell angepassten Verhaltensmustern.

Dr. Jens Graul verschafft einen anschaulichen Überblick über die bisher bekannten Arten - den stolzen Dezernenten ebenso, wie den wuseligen Straßenarbeiter. Und er beantwortet auch die Frage, warum es so wichtig ist, z. B. rechtzeitig an die artgerechte Aufzucht und Pflege junger Beamter zu denken.

Der Vortrag findet im Rahmen der gemeinsamen Vortragsreihe von Wattenmeersekretariat und Nationalparkverwaltung statt.

Wir bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer: 04421-910733 oder Kontakt.


 

Logo Zugvogeltage 2017

Ringelgänse in der Luft

Löffler stehen im Wasser

Nonnengänse in der Luft

Zugvogeltage im Wattenmeer Besucherzentrum

Zugvögel prägen das Bild des Nationalparks. Zu den Zugzeiten im Frühjahr und Herbst gibt es kaum ein Gebiet mit einem größeren Vogelreichtum als das Wattenmeer. Allein im Niedersächsischen Wattenmeer machen jährlich über zwei Millionen Vögel Rast.

Vom 14. – 22. Oktober 2017 dreht sich an der niedersächsischen Nordseeküste alles um Zugvögel, die im Herbst zu Tausenden aus dem hohen Norden ins Wattenmeer kommen. Das Ziel der Zugvogeltage ist es, auf das faszinierende Naturphänomen des Vogelzuges aufmerksam zu machen. Das Wattenmeer Besucherzentrum bietet mit Exkursionen, Malaktionen und Vorträgen ein vielfältiges Programm zum Mitmachen und Erleben an.

Am 14.10.2017 um 13 Uhr und am 15.10.2017 um 15 Uhr nehmen wir die Teilnehmer mit auf einen interessanten Ausflug mit der "Harle Kurier". Bei dieser Schifffahrt wird ein Schaufang durchgeführt, bei dessen Auswertung die Nahrung der Zugvögel im Vordergrund steht. Die verschiedenen Strategien der Vögel zum Nahrungserwerb werden erklärt, Tipps zu deren Bestimmung gezeigt und die Tiere unter Binokularen im "schwimmenden Labor" beobachtet.

Sven Achtermann zählt zu den besten Vogelfotografen weltweit. In seinem Vortrag, der am 14.10.2017 um 15 Uhr stattfindet, präsentiert er mit phantastischen Bildern in amüsanter und leicht verständlicher Weise die Faszination Vogelzug und lüftet eines der größten Geheimnisse der Natur: Sie werden staunen!

Die Naturmalerin Walburg Dittrich bietet am 15.10.2017 um 14 Uhr eine Malaktion für Kinder ab 8 Jahren an. In der Ausstellung werden zunächst die Vögel des Wattenmeeres angesehen und überlegt, welche Formen die Vögel und Farben ihre Federn haben. Unter Anleitung werden dann Wattenmeer-Vögel gemalt. Anschließend zeigt die Künstlerin ihre derzeitige Ausstellung mit Vogelbildern in der Dachgalerie.

Das diesjährige Partnerland Island liegt auf dem Ostatlantischen Zugweg und gehört damit zum "Einzugsgebiet" des Wattenmeeres: Viele Vögel, die im Wattenmeer rasten, haben dort vorher einen Zwischenstopp eingelegt oder auf der rauen Vulkaninsel gebrütet. Der Hobby-Ornithologe und –Fotograf Ingo Stein kennt Island seit 30 Jahren als Reisender und Reiseleiter. Freuen Sie sich auf einen Insider-Vortrag über Island und seine Vogelwelt mit wunderschönen Bildern am 20.10.2017 um 19 Uhr.

Entdecken Sie bei einer Tagesexkursion am 21.10.2017 ab 10.30 Uhr die besten Vogelbeobachtungsplätze in Budjadingen. Gemeinsam mit Roger Staves, dem Leiter der Bildungsarbeit und der Nationalpark-Rangerin Susanne Koschel, fahren Sie zum Langwarder Groden. Schon auf der Busfahrt dorthin gibt es viele Informationen zu den Vogelarten und Besonderheiten des Jadebusens. Nach einer Rast in der Seefelder Mühle wird abschließend der "Vogelturm" am Vareler Hafen, der eigens für die Zugvogeltage errichtet wurde, besucht.

In dem didaktisch aufgebauten Zeichenkurs vermittelt der renommierte Maler und Zeichner Claus Rabba am 22.10.2017 ab 10 Uhr, wie die Landschaftsformen von Island mit Bleistift und Zeichenkohle wirkungsvoll dargestellt und mit gezeichneten Vögeln belebt werden können.

Die Junior Ranger laden auch in diesem Jahr wieder zu gemeinsamen Vogelbeobachtungen am Deich ein. Kommen Sie doch einfach vorbei. Die Zeiten entnehmen Sie der Zugvogeltage-Homepage.

Weitere Informationen unter: www.zugvogeltage.de, Anmeldungen unter: Kontakt oder Tel. 04421-910733.


Walburg Dittrich: "Beflügelt – Zugvögel zwischen Himmel und Watt"

 

Brachvogel

Zwei Brandgänse im Schlick

Graugänse

Wenn in diesen Wochen wieder große Gänseschwärme am Himmel zu hören und zu sehen sind, beginnt die alljährliche Zugvogelzeit.

Es ist inzwischen zur guten Tradition geworden, dass zum Programm der Zugvogeltage auch eine Kunstausstellung zu dem Thema im Wattenmeer Besucherzentrum gezeigt wird.

In diesem Jahr präsentiert erstmals die Künstlerin und Journalistin Walburg Dittrich in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) mit Blick auf die Weite des Jadebusens ihre Arbeiten. Ihre Motive bewegen sich so zwischen Himmel und Erde, Watt, Wasser und Salzwiesen.

"Kunst ist meine große Leidenschaft, mein Tor zur Welt", beschreibt die Künstlerin ihre Lust am Malen, die ihr nicht nur in die Wiege gelegt wurde, sondern auch früh im Elternhaus eine entsprechende Unterstützung fand.

Der von ihr gezielt gewählte Ausstellungstitel "Beflügelt" drückt mehr als ihre künstlerische Inspiration bei der Suche von geeigneten Bildmotiven aus. Er steht parallel auch für ihre Naturverbundenheit und Unabhängigkeit, die sich in der, wenn auch nur vermeintlichen, Freiheit des Flügelschlags der Zugvögel einen Ausdruck sucht.

So gesehen ist die malerische Wiedergabe von Vögeln im Malakt für Walburg Dittrich immer auch ein Ringen um die eigene individuelle Erfahrung von Freiheit.

Ihre erfolgreiche Ausbildung zur Porzellanmalerin an der berühmten Meißner Manufaktur, zieht sich wie roter Faden durch ihre Kunstmalerei. Dort entwickelt sie ihr besonderes Können, eine Schönheit aus dem perfekten Detail heraus, authentisch wirken zu lassen.

Ihr gelingt es, eine genau wiedergegebene Natur mit der künstlerischen Freiheit so atmosphärisch zu verdichten, dass der Betrachter das Atmen des Bildes verspürt. Ein Atmen, das die feinen Pinselstriche im Farbauftrag fast zärtlich das Gefieder der Graugänse oder anderer Vögel streicheln lässt.

Es ist hier mehr, als nur der Natur ins Auge zu schauen. Es ist Naturliebe, die von Ruhe, Zeit und Sensibilität getragen wird. Und es ist ihre besondere Gabe, im ebenso richtigen Moment den letzten Pinselstrich zu setzen, das Bild einfach gut sein zu lassen. Das Bild ist fertig. Es ruht in sich.

Wallburg Dittrichs großes künstlerisches wie menschliches Vorbild ist die Naturmalerin, Kupferstecherin und Entomologin Maria Sybilla Merian (1647-1717).

Ihr in der naturgetreuen Wiedergabe angelehnt, sind Dittrich’s feine Vogelzeichnungen auf Grußkarten, mit denen sie zwischen 2010 und 2014 in Wilhelmshaven und der Region erstmals als Vogelmalerin bekannt wurde.

Die Ausstellung wird vom 17. September bis 29. Oktober 2017 gezeigt.


"Mythos Monster – Nessie, Einhorn & Co."
Geheimnisvollen Fabelwesen auf der Spur

 

Riesenkrake

Riesenhai

Von jeher erzählen sich Menschen Geschichten von rätselhaften Geschöpfen: In den Tiefen der Ozeane, undurchdringlichen Urwäldern oder in fernab der Zivilisation liegenden Seen will man im Verborgenen lebende Kreaturen wie Seeungeheuer, Einhörner oder Affenmenschen gesehen haben.

Doch gibt es sie wirklich? Bis zum 8. Oktober 2017 können Besucher im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven in die faszinierende Welt der verborgenen Tiere und zugleich ins Reich der Fantasie abtauchen.

Die erstmals im Nordwesten zu sehende, sehr erfolgreiche Wanderausstellung zeigt in zahlreichen szenischen Dioramen lebensgroße Nachbildungen von mystischen Wesen und rätselhaften tatsächlich existierenden Tieren.

  • Wie konnte ein erst im 20. Jahrhundert entdeckter Meeresbewohner, wie der große Riesenmaulhai, so lange im Verborgenen existieren?
  • Sind Bigfoot oder Einhörner nur Phantome oder gibt es für ihre Existenz eine logische, naturwissenschaftliche Erklärung?
  • Und was ist eigentlich ein Wolpertinger?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet die neue Sommerausstellung, mit der sich das Wattenmeer Besucherzentrum insbesondere an Familien mit Kindern wendet.

Die großen und kleinen Besucher können dem Ungeheuer von Loch Ness, dem legendären Bigfoot aus den Wäldern Nordamerikas oder einer riesigen Seeschlange begegnen und auf Tiere wie der sagenumwobenen Riesenkrake aus der noch weitgehend unerforschten Tiefsee treffen. Die detaillierten Rekonstruktionen versprechen dabei, zu faszinierenden Besuchermagneten zu werden.

Neben regelmäßigen Familienführungen und "Monsterworkshops" für Kinder, gibt es auch ein pädagogisches Begleitprogramm für Kindergärten und Schulen. Die Termine und alle Informationen werden demnächst hier veröffentlicht.

Der NDR 1 hatte auch diese Sonderausstellung besucht und einen Artikel veröffentlicht sowie den folgenden Radiobeitrag am 5. Juli 2017 gesendet:

     (Mit freundlicher Genehmigung vom Radiosender NDR 1)


Vorträge von Wilhelmshavener Einrichtungen im Jahr 2017/2018

Zum 10. Mal haben Wilhelmshavener Einrichtungen, darunter auch das Wattenmeer Besucherzentrum, einen gemeinsamen Vortragsflyer erstellt. Interessierte können sich aus den angebotenen 53 Veranstaltungen ihre Favoriten von September 2017 bis April 2018 zusammenstellen.

Das Wattenmeer Besucherzentrum bietet in diesem Zeitraum 8 Vorträge an, zwei finden im Rahmen der 9. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer statt, zwei in Kooperation mit Senckenberg am Meer.

Der erste Vortrag startet am 28.09.2017 um 19.00 Uhr. Dr. Jens Graul wird im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung einen besonderen Vortrag über "Die wundersame Biologie - von Nasobem und Steinlaus zu den Kommunalen Wesen" halten.

Am 14.10.2017 um 15.00 Uhr berichtet einer der weltweit besten Vogelfotografen, Sven Achtermann, über die Faszination Vogelzug.

Ingo Stein, Hobby-Ornithologe und Fotograf, gibt am 20.10.2017 um 19.00 Uhr Einblicke und Erfahrungen über seine langjährigen Reisen nach Island.

Anlässlich des 200jährigen Jubiläums von Senckenberg zeigt Senckenberg am Meer die Fotoausstellung "Schönheit im Verborgenen – Mikrokosmos Ozean" in der Dachgalerie des Besucherzentrums. Begleitend dazu halten Wissenschaftler Vorträge: Am 21.11.2017 um 19.00 Uhr nimmt Dr. Gritta Veit-Köhler die Besucher mit auf eine Reise in die mikroskopische Welt zwischen der Arktis und Antarktis.

Am 28.11.2017 um 19.00 Uhr wird Dr. Kai Horst George Einblicke in die Tierwelt der faszinierenden Tiefsee und in die Arbeit der Biologen geben.

"Heiße Quellen am Meeresgrund und ihr Einfluss auf das Leben im Ozean" stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Dr. Andrea Koschinsky von der Jacobs University Bremen. Die Fahrtenleiterin des Forschungsschiffes Sonne gibt am 23.01.2018 um 19.00 Uhr Einblicke in eine Forschungsexpedition im Südwest-Pazifik.

"Kleine Welt ganz groß – Unterwasserfotografie weltweit" heißt es am 8.03.2018. Ralf Schmidt, Unterwasserfotograf aus Sande zeigt ab 19.00 Uhr Fotos aus der Nordsee, dem Banter See, aus dem Roten Meer und dem Pazifik.

Auf eine Klimaexpedition der besonderen Art werden die Besucher am 12.04.2018 um 19.00 Uhr von Dipl. Biologe Holger Voigt (GEOSCOPIA aus Bochum) mitgenommen. Anhand von einer Live-Satellitenübertragung werden anschaulich die Veränderungen auf der Erdoberfläche wie schmelzende Gletscher und gerodete Regenwälder erläutert.

Das komplette Vortragsprogramm kann auch als PDF-Datei hier heruntergeladen werden.



Neue Meeressäugerausstellung

 

Neue Walausstellung

Neue Walausstellung

In wundervoller Tiefseeatmosphäre begibt sich der Besucher in eine fast unbekannte Welt. Vom heimischen Schweinswal, der bis in den Jadebusen kommt, geht die Reise bis zu den Giganten der Meere.

Einstieg in die faszinierende Welt der Wale ist der vor Baltrum gestrandete Pottwal. Im 14 m langen Skelett hängen, und das ist weltweit einzigartig, die von Gunther von Hagens plastinierten Organe wie Herz und Lunge.

An interaktiven Stationen werden die großen und kleinen Besucher zum ausprobieren, hören, sehen und interagieren aufgefordert. So können sie alles über die Lebensweise und die Biologie des Pottwals, aber auch über den Walfang und die moderne Walforschung erfahren.

Sie begleiten einen Pottwal im Tauchboot, lauschen der Sprache der Wale und dem Unterwasserlärm und können in einem Spiel versuchen, einen Wal sicher zu den Azoren zu bringen. Spannend sind auch die Berichte der Zeitzeugen von der Strandung und Bergung des Pottwals.

Sehr schön ist der neue Zugang in die Meeressäugerausstellung über eine Brücke direkt vom Südstrand aus. Die Besucher erreichen den ersten Stock des Gebäudes, wo sie von der riesigen Schwanzflosse des abtauchen Pottwals förmlich in die geheimnisvollen Tiefen gezogen wird.

Ausprobieren, anfassen und staunen, nach Herzenslust können Klein und Groß in dem nach neunmonatiger Bauzeit neueröffneten Wattenmeer Besucherzentrum sich die faszinierende Welt des Weltnaturerbes Wattenmeer erschließen.

Nach dem Ausstellungsbesuch lädt die neue Cafeteria zum Verweilen mit Blick auf den Pottwal ein.

 

 

 

 


Nationalparkzentrum "Das Wattenmeerhaus" in Wilhelmshaven ist jetzt
"UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum"

Mit der Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO im Jahr 2009 ist dem Land Niedersachsen eine besondere Verantwortung für dieses Welterbe übertragen worden. In Cuxhaven und Wilhelmshaven sind daher nun die ersten Weltnaturerbe-Besucherzentren entstanden.

Die UNESCO legt mit der Auszeichnung als Weltnaturerbe nicht nur Wert auf den Erhalt des Wattenmeeres als einzigartiger Naturraum, sondern auch auf die Aufklärung über die Schutzwerte der Welterbestätte. "Anders als bei vielen anderen Schutzgebieten gibt es am Wattenmeer keinen zentralen Eingang, an dem die Besucher empfangen und informiert werden können. Den Besuchern des Weltnaturerbes sollen daher nun zwei Anlaufstellen geboten werden", sagte Minister Sander. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz hat beschlossen, dass die Nationalparkzentren in Wilhelmshaven und Cuxhaven zu Welterbezentren erweitert werden. Sie dürfen sich künftig "UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum" nennen.

Insgesamt hatten sich elf Informationseinrichtungen am niedersächsischen Wattenmeer um den Status eines Welterbezentrums beworben.

Vor allem Gäste von außerhalb sollen sich in den beiden neuen Besucherzentren über die weltweite Einzigartigkeit sowie die Unversehrtheit des Wattenmeeres informieren können. Alle Informationen werden daher in mindestens zwei Sprachen zur Verfügung gestellt. Außerdem werden in den Informationszentren auch Weltnaturerbestätten auf anderen Kontinenten vorgestellt.

Das Informationszentrum in Wilhelmshaven wurde - nach einem Totalumbau - feierlich vom Minister eröffnet.


Zeichentrickfilm: Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis

Wildnis? Weltnaturerbe? Mitten in Europa? Ja! Das Wattenmeer entlang der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste ist ein einzigartiges Naturgebiet. Ebenso beliebt wie bei Zugvögeln als Rastplatz ist die Küste bei Nordseetouristen als Erholungsgebiet.

Was das Wattenmeer so besonders macht, warum es als Nationalpark geschützt und als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet ist und wie man es erleben kann, ohne die Natur zu stören, erläutert der neue Zeichentrickfilm "Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis". In gut 4 Minuten und vielen bunten Bildern skizziert der vom WWF im Rahmen des PROWAD Projektes herausgegebene und mit Mitteln des European Regional Development Funds sowie der Bingo Umweltlotterie geförderte Film auf humorvolle Weise Wissenswertes über den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer.


Weltnaturerbe Wattenmeer

Willkommen im Weltnaturerbe Wattenmeer

Die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, hat das Wattenmeer Ende Juni 2009 in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit steht das Wattenmeer auf einer Stufe mit anderen weltberühmten Naturwundern wie dem Grand Canyon in den USA und dem Great Barrier Reef in Australien, die ebenfalls zum Weltnaturerbe gehören.

Um auf die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO zu kommen, muss ein Gebiet sehr besonders sein. Es muss einzigartige Naturwerte besitzen, intakt und durch gute Schutzmassnahmen gesichert sein. Das Wattenmeer hat sich sogar in drei Gesichtspunkten als weltweit einzigartig erwiesen, was seine außergewöhnliche Natur betrifft!

Watt-Landschaften: jung und ursprünglich
Das Wattenmeergebiet ist noch jung. Es ist nach der letzten Eiszeit vor rund 7.000 Jahren entstanden, aber auch heute noch werden Sandplaten und Dünen in vergleichsweise raschem Tempo gebildet und wieder abgebaut. Die Dynamik des Gebietes ist einzigartig. Hier findet man noch Landschaften in allen Entwicklungsstadien. Noch heute kann man mit eigenen Augen sehen und miterleben, wie Landschaften in der Eiszeit entstanden sind.

Wattenmeer-Vielfalt: wunderbar dynamisch
Das Wattenmeer zeigt auf seine eigene Art und Weise, wie Natur, Pflanzen und Tiere sich immer wieder an die täglich wechselnden Bedingungen auf dem Watt anpassen. Dort, wo sich Süßwasser aus Flüssen mit salzigem Meerwasser vermischt und wo Naturkräfte wie Gezeiten, Wind und Ablagerungsprozesse von Sand und Schlick walten, findet man intelligent angepasste Pflanzen und Tiere. Die vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wattenmeers bieten Lebensraum für eine außergewöhnliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren - Lebensraum zum Brüten, Säugen, Aufwachsen, Mausern und Rasten.

Wattenmeer-Leben: einmalig abwechslungsreich
Der Reichtum an Leben im Wattenmeer ist außergewöhnlich. Man findet hier nicht nur viele dauerhafte Bewohner, sondern auch zahreiche Besucher. So nutzen jedes Jahr rund 10 bis 12 Millionen Zugvögel das Wattenmeer. Insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten, an Land und im Wasser. Eine derartige Vielzahl und Vielfalt wie im Wattenmeer findet man nirgendwo auf der Welt!

Mehr Information: Besuchen Sie die offizielle Website www.wattenmeer-weltnaturerbe.de