Archiv der Ausstellungen in der Dachgalerie im Jahr 2015

Bilderausstellung "Buko Königshoff: Von Hinguckern und Sehbildern"

 

Bild eines Pollers

Schiffe am Bontekai

Seerosen

Malen als Lebensfreude. "Seit meiner Kindheit habe ich Farbe im Blut" lacht Buko Königshoff und legt letzte Pinselstriche an eine seiner zahlreichen Auftragsmalereien. Ob Fassadenbild oder Ölgemälde, die Bilder des bekannten Wilhelmshavener Kunstmalers Buko Königshoff sind als wahre Hingucker weit über die Region hinaus bekannt.

Wie kein anderer Wilhelmshavener Kunstmaler beherrscht er derzeit das Genre der Wandmalerei im öffentlichen Raum. Die entstehende Freiluftgalerie von Fassadenbildern in der Jadestadt mit Motiven von Franz Radziwill "Die Werft Wilhelmshaven", Heiner Altmeppens "Norddeutsche Landschaften", Peter Geithes "Herrlichkeit Kniphausen" oder demnächst van Goghs "Nachtcafe" ist mit seinem Namen als Ausführenden eng verbunden.

Ob Innenwände, Fabrikhalle oder Museumsraum, Königshoff ist als Ideengeber und Maler gefragt und geschätzt. Unter ihm verwandelt sich grauer Beton in Farbe, Hauswände mutieren zu Kunst am Bau. Es entstehen so Sehbilder, die einladen stehen zu bleiben. Und unübersehbare Kunstwerke als räumliche Orientierungshilfen im visuellen Alltagsgetümmel einer reizüberfluteten Zeit.

Mit der Ausstellung "Buko Königshoff: Von Hinguckern und Sehbildern", die vom 28. Juni 2015 bis 13. August 2015 in der Dachgalerie präsentiert wird, wirft das Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand einmal mehr den Blick hinter die Fassade und zeigt den Künstler Königshoff seit Jahren erstmals mit einer größeren Auswahl seiner Ölgemälde in Wilhelmshaven.

Er, der gebürtige Jeveraner, wollte eigentlich Lehrer werden, studierte Kunst und Geschichte in Gießen und machte doch seine Leidenschaft zum Beruf. Er wurde Maler.

Buko Königshoff gehört keiner Malschule oder Stilrichtung an. Er braucht es nicht. Seine Arbeiten sprechen für sich. Sie strahlen seine Souveränität im Umgang mit Farbe, Duktus und Motiv wieder. Virtuos gesetzte Pinselstriche schaffen Schicht für Schicht eine Farbigkeit, die von transparenter Leuchtkraft bis hin zu expressiver Lebendigkeit seinen Werken jene Authentizität verleiht, die er auch für sich lebt. Das ist Königshoffs Stärke, das ist Königshoffs Persönlichkeit.

Vielfältig auch seine Motivwahl. Und doch bleibt seine Leidenschaft für das maritime Sujet erkennbar. Hier ist er beheimatet. Wasser und Küste sind sein zuhause. Seine Liebe gilt den Schiffen. Eingebunden in Situationen oder Hafenlandschaften lösen sie beim Betrachter Erinnerungen aus, lassen Geschichten von einst lebendig werden, erzählen von längst Vergangenem oder berichten von dem Moment eines Spaziergangs am Wasser. Sehbilder eben, die den Betrachter einladen und mitnehmen.


Dichter bij het wad

  Fotos von Ellen Floris und Gedichte von Chris Boon
Fotos von Ellen Floris und Gedichte von Chris Boon

In der Dachgalerie des Wattenmeer Besucherzentrums werden vom 3. Mai bis zum 21. Juni 2015 Fotografien des niederländischen Wattenmeeres zusammen mit Gedichten präsentiert.

Die Fotografin Ellen Floris wohnt an der Friesischen Wattenmeerküste und hat sich dem Fotografieren dieses Naturgebietes verschrieben.

Am Wattenmeer öffnet sich für sie buchstäblich die Welt: die unendliche Weite, der Farbrausch aus Licht, das Versprechen von Freiheit.

Diese einzigartige Landschaft ist ihre Bilderwelt.

Ende 2010 wurde sie für ihre Arbeit mit dem anerkannten regionalen Gütezeichen "Wattengold", ausgezeichnet.

Chris Boon, ein pensionierter Psychologe, beschäftigt sich schon seit seiner Jugend mit philosophischen und literarischen Themen.

In den Wattenmeerfotos von Ellen Floris findet er vieles, was seinen Geist und sein Herz berührt.

Insbesondere das Spiel mit der unermesslichen Weite und den Verweisen auf die kleine Welt, in der wir uns bewegen, inspirieren ihn.


Fotoausstellung "Räume voller Leben - Natur im Oldenburger Land"

  NABU-Stiftung - Logo

Das Oldenburger Land zeichnet sich durch eine Vielfalt wertvoller Naturräume aus: Dünen auf Wangerooge, Watt, Küste, Marsch, Geest, Flussauen, Hoch- und Niedermoore, Wälder und große Seen wie das Zwischenahner Meer und der Dümmer.

Die 30 präsentierten großformatigen Fotos stellen eindrucksvoll die unterschiedlichsten Facetten der Naturräume sowie seiner Tier- und Pflanzenwelt dar. Es sind die Siegerfotos eines Fotowettbewerbes, der von der NABU-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe (www.nabu-oldenburg.de) zusammen mit dem Oldenburger Fotodienstleister CEWE ausgerichtet wurde. Es wurde dazu aufgerufen, Fotos zu den Kategorien Strand und Watt, Fluss und See, Moor und Marsch oder Wald und Heide einzureichen.

Aus mehr als 600 Einsendungen suchte eine Jury 10 Preisträgerfotos aus. Außerdem wurden 20 weitere Bilder gewählt, um die Vielfalt der Lebensräume im Oldenburger Land darzustellen.

Die Ausstellung soll, ganz im Sinne des Zieles der NABU-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe, dem Betrachter die Augen für die beeindruckenden Naturschätze öffnen. Nur was man kennt, kann man schützen – und viele unserer Lebensräume und ihrer Bewohner bedürfen des Schutzes. Die Fotos zeigen auch, welche faszinierenden Motive die Natur den Hobbyfotografen unserer Region bietet.

Nachdem die Fotoausstellung in den südlicheren Gegenden des Oldenburger Landes gezeigt wurde, wird sie nun vom 22.02. - 19.04.2015 in der Dachgalerie des Wattenmeer Besucherzentrums in Wilhelmshaven präsentiert.

Siegerfoto: Fischende Seeschwalbe

Fischende Flussseeschwalbe – Aufgenommen am Banter See von Willi Rolfes (Vechta)

Fluss- und Küstenseeschwalben ernähren sich von Fischen, die sie durch Stoßtauchen fangen.

Als Brutvögel der Küste und der Inseln sind sie in der Region stark gefährdet.

Im Winter gelangen sie bis in die Antarktis.

1. Preis.

 
Stille am Meer

Stille – Aufgenommen im Vareler Hafen von Uwe Röben (Varel)

Die Wasser- und Wattflächen am Jadebusen sind ideale Orte für stimmungsvolle Naturbeobachtung.

Bei Hochwasser verschwimmen Himmel und Meer.

2. Preis.

 
Mondlandschaft auf dem Meeresboden

Mondlandschaft auf dem Meeresboden – Aufgenommen in Sehestedt von Holger Raß (Rastede)

Das Watt: Was wie eine lebensfeindliche Mondlandschaft aussieht, ist einer der produktivsten Lebensräume unserer Region. Unzählige Organismen im Boden verlassen sich auf die Überflutungen im Wechsel der Tiden. Für Fische und Vögel sind sie lebenswichtige Bestandteile der Nahrungskette. Watterlebnisse sind weltweit einmalig.

4.-10. Preis.