Sonderausstellungen im Jahr 2015       |       2016       |       2017

Fotoausstellung "Räume voller Leben - Natur im Oldenburger Land"

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Das Oldenburger Land zeichnet sich durch eine Vielfalt wertvoller Naturräume aus: Dünen auf Wangerooge, Watt, Küste, Marsch, Geest, Flussauen, Hoch- und Niedermoore, Wälder und große Seen wie das Zwischenahner Meer und der Dümmer.

Die 30 präsentierten großformatigen Fotos stellen eindrucksvoll die unterschiedlichsten Facetten der Naturräume sowie seiner Tier- und Pflanzenwelt dar. Es sind die Siegerfotos eines Fotowettbewerbes, der von der NABU-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe (www.nabu-oldenburg.de) zusammen mit dem Oldenburger Fotodienstleister CEWE ausgerichtet wurde. Es wurde dazu aufgerufen, Fotos zu den Kategorien Strand und Watt, Fluss und See, Moor und Marsch oder Wald und Heide einzureichen.

Aus mehr als 600 Einsendungen suchte eine Jury 10 Preisträgerfotos aus. Außerdem wurden 20 weitere Bilder gewählt, um die Vielfalt der Lebensräume im Oldenburger Land darzustellen.

Die Ausstellung soll, ganz im Sinne des Zieles der NABU-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe, dem Betrachter die Augen für die beeindruckenden Naturschätze öffnen. Nur was man kennt, kann man schützen – und viele unserer Lebensräume und ihrer Bewohner bedürfen des Schutzes. Die Fotos zeigen auch, welche faszinierenden Motive die Natur den Hobbyfotografen unserer Region bietet.

Nachdem die Fotoausstellung in den südlicheren Gegenden des Oldenburger Landes gezeigt wurde, wird sie nun vom 22.02.2015 - 19.04.2015 in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) des Wattenmeer Besucherzentrums in Wilhelmshaven präsentiert.

Siegerfoto: Fischende Seeschwalbe

Fischende Flussseeschwalbe – Aufgenommen am Banter See von Willi Rolfes (Vechta)

Fluss- und Küstenseeschwalben ernähren sich von Fischen, die sie durch Stoßtauchen fangen.

Als Brutvögel der Küste und der Inseln sind sie in der Region stark gefährdet.

Im Winter gelangen sie bis in die Antarktis.

1. Preis.

 
Stille am Meer

Stille – Aufgenommen im Vareler Hafen von Uwe Röben (Varel)

Die Wasser- und Wattflächen am Jadebusen sind ideale Orte für stimmungsvolle Naturbeobachtung.

Bei Hochwasser verschwimmen Himmel und Meer.

2. Preis.

 
Mondlandschaft auf dem Meeresboden

Mondlandschaft auf dem Meeresboden – Aufgenommen in Sehestedt von Holger Raß (Rastede)

Das Watt: Was wie eine lebensfeindliche Mondlandschaft aussieht, ist einer der produktivsten Lebensräume unserer Region. Unzählige Organismen im Boden verlassen sich auf die Überflutungen im Wechsel der Tiden. Für Fische und Vögel sind sie lebenswichtige Bestandteile der Nahrungskette. Watterlebnisse sind weltweit einmalig.

4.-10. Preis.

 


Dichter bij het wad

  Fotos von Ellen Floris und Gedichte von Chris Boon
Fotos von Ellen Floris und Gedichte von Chris Boon

In der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) des Wattenmeer Besucherzentrums werden vom 3. Mai bis zum 21. Juni 2015 Fotografien des niederländischen Wattenmeeres zusammen mit Gedichten präsentiert.

Die Fotografin Ellen Floris wohnt an der Friesischen Wattenmeerküste und hat sich dem Fotografieren dieses Naturgebietes verschrieben.

Am Wattenmeer öffnet sich für sie buchstäblich die Welt: die unendliche Weite, der Farbrausch aus Licht, das Versprechen von Freiheit.

Diese einzigartige Landschaft ist ihre Bilderwelt.

Ende 2010 wurde sie für ihre Arbeit mit dem anerkannten regionalen Gütezeichen "Wattengold", ausgezeichnet.

Chris Boon, ein pensionierter Psychologe, beschäftigt sich schon seit seiner Jugend mit philosophischen und literarischen Themen.

In den Wattenmeerfotos von Ellen Floris findet er vieles, was seinen Geist und sein Herz berührt.

Insbesondere das Spiel mit der unermesslichen Weite und den Verweisen auf die kleine Welt, in der wir uns bewegen, inspirieren ihn.


Sonderausstellung "Von der Säbelzahnkatze zum Stubentiger"

 

Löwe hautnah

Bengalischer Tiger

Hauskatzen

Samtpfoten feiern Premiere im Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven

Diese Wanderausstellung wird im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum in Wilhelmshaven zum ersten Mal gezeigt:

Vom 19. Juni 2015 bis zum 11. Oktober 2015 kann am Südstrand 110 b entdeckt werden, wie aus den wilden Vorfahren mit den riesigen Säbelzähnen unser beliebtestes Haustier geworden ist.

Heute sind Katzen in jedem fünften Haushalt anzutreffen und insgesamt mehr als siebenmillionenfach in Deutschland vertreten.

In liebevoll gestalteten szenischen Inszenierungen wird die Natur- und Kulturgeschichte der Katze eindrucksvoll präsentiert, die eine beeindruckende Vielfalt an Vertretern auf fast allen Kontinenten hervorbrachte.

Zu sehen sind die großen Raubkatzen und kleinen Herzensbrecher auf der Jagd, beim Streifzug durch die Savanne oder den Regenwald und bei der Siesta im Heu.

Die Säbelzahnkatze, die bis vor 10.000 Jahren noch auf dem heutigen Meeresgrund der Nordsee jagte, präsentiert sich schon am Eingang des Wattenmeer Besucherzentrums. Wer ihren Spuren folgt, wird nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil.

Der König der Löwen sowie der aus dem Dschungelbuch bekannte Tiger sind ebenso zu bewundern, wie die seltener zu sehenden Katzen Nebelparder, Karakal oder Ozelot.

Sehr beeindruckend sind auch der majestätische Schneeleopard auf einem Felsvorsprung sowie der auf Beute lauernde schwarze Panther.

Und auch in Deutschland streift, dank erfolgreicher Auswilderungsprogramme, neben der Wildkatze wieder eine weitere Katzenart durch die heimischen Wälder: der Luchs.

Darüber hinaus sind auch Tiere wie Erdmännchen zu entdecken, deren Zugehörigkeit zu den Katzenartigen man kaum vermutet hätte.

Ergänzt werden die Dioramen durch Präparate zur Biologie und Evolution.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist die Rolle der Katze als mystisches Wesen, Götzenbild, Werbeträger und Film-, Comic- oder Musicalstar. Man denke nur an Lakritz-Katzen, Garfield, oder Cats.

Nach der sehr erfolgreichen Eiszeit-Ausstellung des vergangenen Jahres verspricht auch die Katzen-Ausstellung zum Publikumsmagneten zu werden.

Zahlreiche Sonderaktionen wie Fotowettbewerb, Katzenfoto-Shootings, Führungen und Ferienprogramme begleiten die Sonderausstellung.

Auch am internationalen Tag der Katze (8. August 2015) plant das Wattenmeer Besucherzentrum spannende Aktionen.

Für Kindergärten und Schulen gibt es ein museumspädagogisches Begleitprogramm.

 

 


Bilderausstellung "Buko Königshoff: Von Hinguckern und Sehbildern"

 

Bild eines Pollers

Schiffe am Bontekai

Seerosen

Malen als Lebensfreude. "Seit meiner Kindheit habe ich Farbe im Blut" lacht Buko Königshoff und legt letzte Pinselstriche an eine seiner zahlreichen Auftragsmalereien. Ob Fassadenbild oder Ölgemälde, die Bilder des bekannten Wilhelmshavener Kunstmalers Buko Königshoff sind als wahre Hingucker weit über die Region hinaus bekannt.

Wie kein anderer Wilhelmshavener Kunstmaler beherrscht er derzeit das Genre der Wandmalerei im öffentlichen Raum. Die entstehende Freiluftgalerie von Fassadenbildern in der Jadestadt mit Motiven von Franz Radziwill "Die Werft Wilhelmshaven", Heiner Altmeppens "Norddeutsche Landschaften", Peter Geithes "Herrlichkeit Kniphausen" oder demnächst van Goghs "Nachtcafe" ist mit seinem Namen als Ausführenden eng verbunden.

Ob Innenwände, Fabrikhalle oder Museumsraum, Königshoff ist als Ideengeber und Maler gefragt und geschätzt. Unter ihm verwandelt sich grauer Beton in Farbe, Hauswände mutieren zu Kunst am Bau. Es entstehen so Sehbilder, die einladen stehen zu bleiben. Und unübersehbare Kunstwerke als räumliche Orientierungshilfen im visuellen Alltagsgetümmel einer reizüberfluteten Zeit.

Mit der Ausstellung "Buko Königshoff: Von Hinguckern und Sehbildern", die vom 28. Juni 2015 bis 13. August 2015 in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) präsentiert wird, wirft das Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand einmal mehr den Blick hinter die Fassade und zeigt den Künstler Königshoff seit Jahren erstmals mit einer größeren Auswahl seiner Ölgemälde in Wilhelmshaven.

Er, der gebürtige Jeveraner, wollte eigentlich Lehrer werden, studierte Kunst und Geschichte in Gießen und machte doch seine Leidenschaft zum Beruf. Er wurde Maler.

Buko Königshoff gehört keiner Malschule oder Stilrichtung an. Er braucht es nicht. Seine Arbeiten sprechen für sich. Sie strahlen seine Souveränität im Umgang mit Farbe, Duktus und Motiv wieder. Virtuos gesetzte Pinselstriche schaffen Schicht für Schicht eine Farbigkeit, die von transparenter Leuchtkraft bis hin zu expressiver Lebendigkeit seinen Werken jene Authentizität verleiht, die er auch für sich lebt. Das ist Königshoffs Stärke, das ist Königshoffs Persönlichkeit.

Vielfältig auch seine Motivwahl. Und doch bleibt seine Leidenschaft für das maritime Sujet erkennbar. Hier ist er beheimatet. Wasser und Küste sind sein zuhause. Seine Liebe gilt den Schiffen. Eingebunden in Situationen oder Hafenlandschaften lösen sie beim Betrachter Erinnerungen aus, lassen Geschichten von einst lebendig werden, erzählen von längst Vergangenem oder berichten von dem Moment eines Spaziergangs am Wasser. Sehbilder eben, die den Betrachter einladen und mitnehmen.


Mit der Kamera auf Hallig Hooge

Sonderausstellung in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) ab dem 16. August 2015

 

Hallig Hooge

Hallig Hooge
 

"Schwimmende Träume" hatte einst der norddeutsche Dichter Theodor Storm (1817-1888) die weltweit einmaligen Halligen an der westfriesischen Nordseeküste genannt. Vom Meer umgeben inmitten des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und seit 2009 im Weltnaturerbe Wattenmeer, sind sie Teil des "Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen".

Hier wird langfristig erprobt und gefördert, wie die Menschen in den gewachsenen Kultur- und Naturlandschaften für die Zukunft nachhaltig wirtschaften und trotzdem gut leben können. Dabei stehen Tourismus, Weideviehwirtschaft und gerade auch Küstenschutz im Vordergrund der Überlegungen. Haben doch die Halligen eine bedeutende Schutzfunktion für das dahinter liegende Festland.

Es gehört zur Natur der Sache, dass die nicht eingedeichten Halligen meist im stürmischen Winterhalbjahr immer wieder von der rauen Nordsee überflutet werden. "Landunter" ist dann angesagt, ragen dann nur noch die künstlich aufgeworfenen Warften mit den darauf gebauten Häusern aus dem Wasser, die Mensch und Vieh Schutz vor dem blanken Hans bieten.

Als unverzichtbare Wellenbrecher beruhigen sie die tosende See, stabilisieren die Wattflächen, so dass Deiche und Vorland weniger hart getroffen werden.

Der Fotograf Rudi Knothe verbringt seit mehreren Jahren seine Urlaubstage auf Hallig Hooge, der zweitgrößten der bewohnten fünf Halligen. Seine Bilder geben Einblicke in den Alltag dieses einmaligen Ökosystems im Spannungsfeld von Tourismus und Naturschutz, Tradition und Moderne. Bewusst ohne großen künstlerischen Duktus nimmt Rudi Knothe den Betrachter mit auf seine Spaziergänge, gibt dem Alltäglichen für einen Moment seine Schönheit zurück.

Es sind die vielen ruhigen Bilder, die unsere Sehnsüchte nach dem vermeintlich Einfachen in uns wecken. Ob gefüllte Sandsäcke für die nächste Sturmflut, die gestapelten Massen achtlos zurückgelassener Badelatschen unserer Wohlstandsgesellschaft, Flora und Fauna oder nur das mit Reet gedeckte Wohnhaus - wer als sensibler Betrachter hinter Knothes Bilder schaut, versteht seine Mahnung an die ständige Gefährdung und damit den Erhalt dieser einzigartigen Naturschönheit namens Hallig Hooge.


Sonderausstellung: "Claus Rabba - Zugvögel im Licht"

Logo Zugvogeltage 2015
 

Möve am Strand

Vogel im Wasser

Mit Claus Rabba stellt das Wattenmeer Besucherzentrum zu den diesjährigen Zugvogeltagen einen der europaweit bekanntesten Tiermaler und -zeichner aus.

In der rauen Weite der norddeutschen Küstenlandschaft zuhause, machte Rabba sich nach dem Abitur als freiberuflicher Künstler selbständig.

Er begann als Illustrator von Naturbüchern und Kalendern, konzentrierte sich aber bald auf seine künstlerische Arbeit und malte Gemälde nach eigenen Vorstellungen.

Sein Können ist der Anspruch von außen, naturwissenschaftliche Genauigkeit mit hohem Informationsgehalt und großmöglicher Lebendigkeit zu einem künstlerischen Gesamtwerk zu vereinen.

Seine Ölbilder finden auf nationalen, wie internationalen Ausstellungen, Anerkennung und Preise.

Museen, Galerien, Nationalparkverwaltungen und Naturschutzverbände sind ebenso seine Kunden, wie Verlage und naturkundliche Zeitschriften seine akribischen Illustrationen für Veröffentlichungen zu schätzen wissen.

Regelmäßige private Ankäufe seiner Gemälde geben dem künstlerischen Werk die verdiente Wertschätzung.

Der Künstler ist Autor verschiedener Mal- und Zeichenlehrbücher und vermittelt sein Wissen seit vielen Jahren als Dozent an diversen Bildungsstätten, freien Kunstschulen, Museen, Galerien und Zoos und im Rahmen von Malreisen.

Die Arbeiten des 49jährigen Varelers spiegeln seine tiefe Verbundenheit mit der Einzigartigkeit der Natur wieder.

Eine Innerlichkeit, die es ihm ermöglicht die Feinfühligkeit seiner Beobachtungsgabe in seine Ölgemälde einfließen zu lassen.

Es entsteht ein emotional durchlebter Arbeitsprozess als ganz persönliche Kommunikation des Künstlers mit dem Motiv, bei der er Farbe als feinsinnige Ausdrucksform eines Nachdenkens über die Beschaffenheit des Wahrgenommen in Licht verwandelt.

Die Ausstellung wird bis zum 10.01.2016 in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) des Wattenmeer Besucherzentrums präsentiert.

 

 


Hobbykünstlerausstellung "Weltnaturerbe – Die Natur als Künstlerin"

  Das Wattenmeer

Hobbykünstler aus Wilhelmshaven und der Umgebung präsentieren die Ergebnisse ihres künstlerischen Schaffens in der vom Freundeskreis organisierten Ausstellung.

Bilder verschiedenster Techniken, aber auch Fotos, Collagen und Skulpturen werden zum diesjährigen Thema "Weltnaturerbe - Die Natur als Künstlerin" gezeigt.

Neben den Werken zum Weltnaturerbe Wattenmeer sind auch Arbeiten von anderen Weltnaturerbestätten wie Grönland oder der Yosemite National Park in den USA zu sehen.

Die Ausstellung wird bis zum 22.11.2015 in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) des Wattenmeer Besucherzentrums präsentiert.

 

 


Sonderausstellung Buko Königshoff

 

Ölbild von Buko Königshoff

Ölbild von Buko Königshoff

"Ich male keine Kunst, ich male Bilder", ist das Motto von Buko Königshoff, einem der bekanntesten Wilhelmshavener Künstler.

Zum Ausklang eines erfolgreichen Ausstellungsjahres zeigt das Wattenmeer Besucherzentrum im Dezember eine repräsentative Werkschau des Künstlers mit 25 von ihm ausgewählten Ölbildern.

Als Fassaden- und Wandmaler im öffentlichen und privaten Raum weit über die Region hinaus bekannt, sind seine großformatigen Wandbilder nach Motiven bekannter Künstler aus dem Wilhelmshavener Straßenleben nicht mehr weg zu denken.

Weniger zu sehen und doch ebenso erfolgreich sind die Ölgemälde des 57jährigen Kunstmalers.

Als wahre Hingucker verfügt Königshoff über eine breite Palette an Motiven.

Sein erkennbares Interesse gilt den maritimen Motiven aus der Region um Wilhelmshaven bis nach Ostfriesland.

Wasser und Küste sind seine Heimat, Schiffe seine Leidenschaft.

Aber auch seine "Engel und Teufel"-Serie ist in der Ausstellung vertreten.

Königshoffs Arbeiten strahlen eine Souveränität im Umgang mit Motiv, Farbe und Duktus aus, die seinen Werken eine Authentizität verleiht, die er auch für sich lebt.

Die Ausstellung ist bis zum 7.1.2016 zu sehen.