Sonderausstellung

"Mythos Monster – Nessie, Einhorn & Co."
Geheimnisvollen Fabelwesen auf der Spur

 

Riesenkrake

Riesenhai

Von jeher erzählen sich Menschen Geschichten von rätselhaften Geschöpfen: In den Tiefen der Ozeane, undurchdringlichen Urwäldern oder in fernab der Zivilisation liegenden Seen will man im Verborgenen lebende Kreaturen wie Riesenseeschlangen, Einhörner oder Affenmenschen gesehen haben.

Doch gibt es sie wirklich? Bis zum 8. Oktober 2017 können Besucher im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven in die faszinierende Welt der verborgenen Tiere und zugleich ins Reich der Fantasie abtauchen.

Die erstmals im Nordwesten zu sehende, sehr erfolgreiche Wanderausstellung zeigt in zahlreichen szenischen Dioramen lebensgroße Nachbildungen von mystischen Wesen und rätselhaften real existierenden Tieren.

  • Wie war es möglich, dass ein erst im 20. Jahrhundert entdeckter Meeresbewohner, wie der große Riesenmaulhai, so lange im Verborgenen existieren konnte?
  • Sind Bigfoot oder Einhörner nur Phantome oder gibt es für ihre Existenz eine logische, naturwissenschaftliche Erklärung?
  • Und was ist eigentlich ein Wolpertinger?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet die neue Sommerausstellung, mit der sich das Wattenmeer Besucherzentrum insbesondere an Familien mit Kindern wendet.

Die großen und kleinen Besucher können auch dem Ungeheuer von Loch Ness, dem legendären Bigfoot aus den Wäldern Nordamerikas oder der sagenumwobenen Riesenkrake begegnen. Die detaillierten Rekonstruktionen versprechen dabei, zu faszinierenden Besuchermagneten zu werden.

Neben regelmäßigen Familienführungen und "Monsterworkshops" für Kinder, gibt es auch ein pädagogisches Begleitprogramm für Kindergärten und Schulen. Die Termine und alle Informationen werden demnächst hier veröffentlicht.


Ausstellung "Kurzer Prozess" des Malers Michael Karl Harms

 

Dangaster Strand

Segelboote

Es ist inzwischen zur guten Tradition geworden, dass das Wattenmeer Besucherzentrum in der Sommerzeit einen regional bekannten Maler mit maritimen Bildern in der Dachgalerie ausstellt.

In diesem Jahr ist es der bekannte Wilhelmshavener Künstler Michael Karl Harms, der sein Atelier am Börsenplatz hat.

Für die maritimen Motive eignen sich die weißen Wände der lichtdurchfluteten Dachgalerie mit dem Austritt zur Dachterrasse immer wieder aufs Neue. Der Blick auf den Jadebusen und Teile des inneren Hafens stellt die perfekte Verbindung von Kunst und Natur her.

Seine maritimen Motive sind schier unerschöpflich. Vom farbigen Tonnenhof, dem Molenkopf bis hin zu seinem geliebten Dangast, gehören Deichlandschaften, Surfer, Strandkörbe und Schiffe zu seinem Repertoire.

Der 52jährige Künstler ist seit Jahren eine feste Größe in der regionalen Kunstszene. Zahlreiche Ankäufe durch Privatpersonen und Ausstellungen bis nach Hamburg und darüber hinaus, haben ihn bekannt werden lassen. Sein expressiver Malstil hat ihm den Ruf eines Neuen Wilden eingebracht. Harms ist den Neoexpressionisten zuzuordnen.

Sein Malstil ist in der Farbwahl und dem Pinselstrich dynamisch ausgerichtet. Harms ist schnell und fast hektisch im Malprozess. Daher auch der Ausstellungstitel "Kurzer Prozess".

Harms hat einen kräftigen Pinselstrich, der bewusst borstige Konturen hervorruft. Mit der vom Naturvorbild gelösten Farbe stellt Harms mit sehr kräftigen und spontan gewählten neuen Tönen ein Spannungsmoment her, was seine Bilder autonom und einzigartig werden lässt.

Diese Ausstellung ist in der Dachgalerie im Wattenmeer Besucherzentrum bis zum 10. September 2017 zu sehen.