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Sonderausstellung: "Ganz großes Theater – Kegelrobben vor Helgoland"

Fotoausstellung von Lilo Tadday im Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven

 

Kegelrobben im Meer
© Lilo Tadday

 
 

Kegelrobbe am Strand
© Lilo Tadday

Auf der Helgoländer Düne, der kleinen Nachbarinsel des roten Felsens, ist in den kalten Wintermonaten ein einmaliges Naturschauspiel zu erleben – die Kegelrobben bekommen ihren Nachwuchs. In diesem Jahr ist die Kinderstube mit 317 Jungtieren besonders groß. Insgesamt leben rund 700 Kegelrobben, die seit 1975 wieder die weißen Strände besiedeln, auf der Helgoländer Düne.

Die einmalige Fotoausstellung "Ganz großes Theater – Kegelrobben vor Helgoland" von Lilo Tadday im Wattenmeer Besucherzentrum bringt diese wunderbare Welt nach Wilhelmshaven.

Hier wird ein spannender Einblick in das Leben der Kegelrobben gegeben.

Die Helgoländer Fotografin Lilo Tadday, die zu jeder Jahreszeit mit der Kamera über die "Düne" streift, hält seit rund 25 Jahren das Treiben der Tiere mit der Kamera fest. Für sie bieten die Kegelrobben "Ganz großes Theater", denn es gibt auch unter ihnen völlig unterschiedliche Charaktere: Halbstarke und Friedliche, Faule und Aktive.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt ihrer Bilder, die beim Beobachten der imposanten Kegelrobben, den größten freilebenden Raubtieren Deutschlands, entstanden sind. Berührende und beeindruckende Fotos dokumentieren das Leben der Helgoländer Kegelrobben. Auf 60 großformatigen Fototafeln sind die Meeressäuger in den unterschiedlichsten Situationen zu sehen und ziehen kleine und große Betrachter gleichermaßen in den Bann.

Präparate von Kegelrobben, die aus der Sammlung des Nordseemuseums Bremerhaven stammen, ergänzen die Ausstellung.

Weitere Informationen zur Fotografin Lilo Tadday erhalten Sie auf ihrer Homepage www.foto-helgoland.de


 


Sonderausstellung: "Meerfarben - Farbenmeer"

 

Sonnenuntergang am Meer

Nachtaufnahme im Hafen

Gemeinsame Fotoausstellung von Stephan Giesers und René Spielmann

Jedes Bild ist eine Liebeserklärung an ihre norddeutsche Heimat.

In der lichtdurchfluteten Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) des Wattenmeer Besucherzentrums zeigen zwei ambitionierte Hobbyfotografen mit professionellem Anspruch erstmals in Wilhelmshaven ihre farbenprächtigen Sonnenaufgänge und Untergänge, stimmungsvollen Nachtaufnahmen und maritimen Impressionen.

Ihre großformatigen und farbintensiven Natur- und Landschaftsfotografien der hiesigen Küstenlandschaft stehen für den Redakteur Giesers und den Mediengestalter Spielmann für ihre Verbundenheit mit der Region und der unbändigen Lust auf der Suche nach dem richtigen Moment im Motiv.

Sonnenaufgänge an der Nordseeküste fotografieren und die Schönheit der Küstenlandschaften in Wilhelmshaven und Friesland in Bildern festhalten, das motivieren René Spielmann aus Schortens und Stephan Giesers aus Wilhelmshaven, in ihrer Freizeit so oft wie möglich früh morgens oder nach Feierabend mit ihren Kameras auf Entdeckungstour zu gehen.

Gemäß dem Motto "Wer pünktlich ist, wird belohnt", fangen sie seltene Farbmomente der aufgehenden Morgensonne ebenso auf, wie die letzten Farbgrüße eines langsam zur Neige gehenden Tages am Horizont des Wattenmeeres.

 

 


Fotoausstellung: "Unser Weltnaturerbe Wattenmeer – Grenzenlose Schönheit"

 

Luftbildaufnahme vom Wattenmeer
© Pieter de Vries

 
 

Luftbildaufnahme vom Wattenmeer
© Martin Stock

Die Fotografen Martin Stock und Pieter de Vries haben eine Luftbildreise über das gesamte Gebiet des Wattenmeeres unternommen. Von der weitläufigen Wattlandschaft des "Höllentors" der Niederlande über die Watten, Inseln und Halligen der deutschen Küste bis hin zum "Teufelshorn" am nördlichen Ende des Wattenmeeres in Dänemark.

Sie flogen, teilweise unter schwierigsten Bedingungen, insgesamt 5.000 Kilometer mit einer einmotorigen Cessna.

Das Ergebnis: eine Auswahl von mehr als 20.000 Fotografien. Daraus wurden 24 großformatige Wandbilder für die Ausstellung ausgewählt und über 100 Fotos in dem Bildband "Wattenmeer" veröffentlicht.

Mit ihren atemberaubenden Aufnahmen aus der Vogelperspektive eröffnen die beiden Fotografen einen ganz neuen Blick auf das UNESCO-Weltnaturerbe.

Sie bringen den Betrachtern das Wattenmeer als grenzenloses Ganzes nahe. Die Inseln und Halligen, die Wattflächen und Küstenlinien, die Priele und Rinnen werden zu abstrakten Strukturen und faszinierenden Formen.

"Mich fasziniert die Weite und Dynamik des Wattenmeers", erzählt Dr. Martin Stock, der nicht nur Fotograf, sondern auch Biologe im schleswig-holsteinischen Nationalpark Wattenmeer ist.

"Der Wandel ist dort das Beständige." Dieses lassen auch die Fotos erahnen - das Wasser schlängelt sich durch die Sand- und Schlickmassen und erzeugt Bilder, die an die Gemälde alter englischer Maler erinnern. Das hat auch Pieter de Vries von der Insel Texel begeistert. Er ist Gemäldefotograf der "Alte Holländischen Meister" und betreibt seit 2007 die Luftfotografie.

Die Ausstellung ist in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) des Wattenmeer Besucherzentrums zu sehen.

 


Sonderausstellung "Dinosaurier, Urpferdchen & Co. – Eine Reise in die Urzeit"

Große Begegnungen im Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven

 

Fleischfressender Pelycosauria

Kopffüßer

Vor mehr als 100 Millionen Jahren besiedelte eine einzigartige Spezies unseren Planet Erde: Dinosaurier. Die Giganten der Urzeit faszinieren noch heute.

Besucher können eine Abenteuerreise durch die Erdgeschichte, Auge in Auge mit den beeindruckenden, längst ausgestorbenen Tieren, machen.

Mit dem Titel "Dinosaurier, Urpferdchen & Co. – Eine Reise in die Urzeit" ist die aktuelle Sonderausstellung im Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven ein lohnendes Sommer-Ausflugsziel für Familien.

Denn wer weiß schon, dass die rund 700 verschiedenen Dinosaurier-Arten niemals zeitgleich, sondern über Millionen Jahre verteilt lebten? Und dass es neben den Riesen, wie dem Tyrannosaurus, auch Dinosaurier gab, die nicht größer als eine Katze waren?

Szenische Darstellungen in Dioramen mit lebensgroßen, originalgetreuen Tierrekonstruktionen lassen dabei das Leben der Tiere in den verschiedenen Erdzeitaltern hautnah erleben. Besucher können dem riesigen Sichelkrallensaurier Utahraptor, dem Hornsaurier Styracosaurus, dem wendigen Raubsaurier Deinonychus und Flugsauriern begegnen.

Neben den Riesen lernen sie auch das erste Säugetier in Größe einer Spitzmaus sowie das hundegroße Urpferdchen aus der Grube Messel kennen. Dem Urhai Megalodron können sie dabei buchstäblich auf den Zahn fühlen.

Schon am Eingang werden die Besucher von dem größten fleischfressenden Land-Säugetier, das vor über 35 Millionen Jahre lebte, begrüßt. Danach erhalten sie, wissenschaftlich belegt und leicht nachvollziehbar, auf zwei Stockwerken Einblicke in die gigantische Artenvielfalt unserer Erde.

Führungen für Gruppen sowie Urzeit-Kindergeburtstage nach Absprache.
Für Kindergärten und Schulklassen gibt es ein museumspädagogisches Programm.


Bernd Nöhre: "Von meiner Farbigkeit eines Wattenmeeres"

 

Bild von Bernd Nöhre

Bild von Bernd Nöhre

Farbe, Farbe und nichts als Farbe. Seit 15 Jahren beschäftigt sich der bekannte Wilhelmshavener Künstler Bernd Nöhre immer wieder mit der Farbigkeit des vor unserer Haustür liegenden Wattenmeeres.

Ob Priellandschaften, Salzwiesen oder einfach die Spiegelung eines Lichtmoments im Wattenschlick, die Reinheit und Leuchtkraft der von ihm verwendeten Farben schafft kraftvolle Werke, die den Betrachter immer wieder aufs Neue in den Bann ziehen.

Das Ergebnis sind weitflächige Motive, expressiv gesetzt in raumgreifender Farbigkeit und wandfüllenden Formaten.

Grüne Farbflächen stoßen auf ein zartes Rosa, überlagern ein schlickiges Blau um einem selbstbewussten Gelb zu begegnen, das mit einem taghellen Schwarz korrespondiert.

Nöhre löst die Farbe vom Gegenstand, schafft für sich und dem Betrachter wie in einem befreienden Akt spannend neue Sehgewohnheiten.

Farbe ist für Bernd Nöhre das Ausdrucksmittel einer stets neu zu entdeckenden Freiheit. An weissen Wänden platziert, wirken seine Farbbilder wie dramatische Bühnenbilder eines großen Theaters. Gehängte Inszenierungen, deren farbige Erzählkünste weit über den Bildrand hinauswirken.

Nöhres Bilder stehen zugleich für die Flüchtigkeit kurzer Momente einer sich ständig ändernden Wattenlandschaft, die in der Spontanität und Emotionalität des Künstlers im Umgang mit Motiv, Farbe und Material im Malakt aufgeschichtet den Höhepunkt findet.

Nach einer ersten Ausstellung im Jahre 2003, gemeinsam durchgeführt mit dem Wilhelmshavener Fotografen Klaus Schreiber im Ahnensaal der Burg Kniphausen, schließt Bernd Nöhre mit den gezeigten 15 neuen Arbeiten in einer Einzelausstellung sein Thema Farbe und Wattenmeer in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) des Wattenmeer Besucherzentrums in Wilhelmshaven ab.

 


Vom Moor bis zur Küste - Zugvögel in ihren Lebensräumen

  Säbelschnäbler am Meer

Wenn im Herbst im Wattenmeer und den angrenzenden Salzwiesen riesige Vogelschwärme zu sehen sind, ist die alljährliche Zugvogelzeit angebrochen.

Für die inzwischen zur Tradition gewordene Kunstausstellung vor den Zugvogeltagen, konnte das Wattenmeer Besucherzentrum dieses Jahr mit Bernd Pöppelmann aus dem münsterländischen Steinfurt erneut einen renommierten, weit über die Grenzen Deutschlands bekannten und mehrfach ausgezeichneten Tier- und Landschaftsmaler gewinnen.

Pöppelmann ist ein Meister im Einfangen sensibler Landschaftsstimmungen. Ob sonnengesättigt oder herbstkräftig, seine von feinem Licht durchzogenen Farbsetzungen spiegeln genau die Atmosphäre wieder, die Tier und Landschaft zu einer Symbiose verschmelzen lassen. Er ist dabei in der dunstigen Natur eines Moortages ebenso zu Hause wie in den saftigen Marschwiesen hinterm Deich oder dem reichen Nahrungsangebot eines schlickigen Wattenbodens.

Pöppelmann ist hier mehr als nur der Kopist des Gesehenen. Er ist ein malender Komponist, der die naturalistische Detailtreue mit der natürlichen Individualität des dargestellten Vogels zu einer atmosphärischen Dichte des Augenblicks in Farbe zu setzen weiß. Mit dieser künstlerischen Sensibilität werden seine Bilder zu illusionistisch aufgeladenen Sehnsuchtsorten, die beim Betrachter zur vermeintlichen Wirklichkeit eines Landschaftsideals mutieren.

Diese Sonderausstellung wird in der Dachgalerie (Sonderausstellungsraum) präsentiert.


Malklassen von Buko Königshoff stellen im Wattenmeer Besucherzentrum aus

  Eröffnung der Ausstellung

Zahlreiche Gäste konnte am vergangenen Sonntag Dr. Juliana Köhler, die Geschäftsführerin des Wattenmeer Besucherzentrums, zur Ausstellungseröffnung der Bilder der Malschüler und Malschülerinnen von Buko Königshoff im Wattenmeer Besucherzentrum begrüßen. Sie zeigte sich erfreut, dass das Thema "Weltnaturerbe Wattenmeer" künstlerisch aufgegriffen und in ganz unterschiedlichen Schwerpunkten beleuchtet wird: Die besondere Tierwelt sowie die einzigartige Wattlandschaft ist in den ausgestellten Werken mit hoher künstlerischer Qualität dargestellt.

Nach 12 erfolgreich durchgeführten Hobbykünstler-Ausstellungen geht der Freundeskreis Wattenmeerhaus nun neue Wege und wird in den nächsten Jahren gezielt Malklassen ausstellen. Die neue Ausstellungsreihe beginnt mit der Malschule des weit über die Region hinaus bekannten Wilhelmshavener Künstlers Buko Königshoff.

Der 2. Vorsitzende des Freundeskreis, Rainer Grosch, wies in seiner Rede darauf hin, dass sich die über 40 Malschüler und Malschülerinnen ein halbes Jahr lang mit dem gestellten Thema "Wattenmeer – Vielfalt bis zum Horizont" auseinandergesetzt und ihre Motive in Öl umgesetzt haben.

Bürgermeisterin Ursula Glaser betonte den Bekanntheitsgrad von Buko Königshoff, dessen großformatige Wandbilder zu wahren Hinguckern in der Stadt geworden sind. Sie rief weitere Hausbesitzer auf, ihre Hausfassaden zur Verschönerung Wilhelmshavens zur Verfügung zu stellen.

Buko Königshoff bedankte sich beim Freundeskreis Wattenmeerhaus für die Ausstellungsmöglichkeit und betonte seinen künstlerischen Anspruch, den er an seine Malschüler und Malschülerinnen immer wieder stellt. So wird zum Beispiel jeder Pinsel, den er während des Malens auf der Leinwand hört, sofort aussortiert, um beste Ergebnisse zu erzielen.

Foto v.l.n.r.: Rita Szczepanek, Freundeskreismitglied; Werner Rettmer, Freundeskreismitglied; Slivia Rettmer, Freundeskreismitglied; Klaus Ritter, Freundeskreismitglied; Monika Grosch, Freundeskreismitglied; Rainer Grosch, Freundeskreismitglied; Rosie Röskamm-Artelt, Freundeskreismitglied; Buko Königshoff, Künstler; Dr. Juliana Köhler, Geschäftsführerin Wattenmeer Besucherzentrum; Ursula Glaser, Bürgermeisterin.